Zeitumstellung

Jedes Frühjahr und jeden Herbst das Gleiche: Ende März und Ende Oktober werden die Uhren umgestellt. Mal verlieren wir eine kostbare Stunde Schlaf, dann bekommen wir sie wieder geschenkt. An die Zeitumstellung muss sich der Körper erst gewöhnen. Empfindliche Menschen leiden noch eine ganze Weile darunter, denn Zeitumstellungen können den Organismus belasten und zu Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit führen.
Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte am Wochenende vor einer Sommerzeit-Umstellung schrittweise vorgehen und schon am Samstag den Lebensrhythmus inklusive der Essenszeiten um eine halbe Stunde verschieben. Am Sonntag kann der Tagesablauf dann um eine ganze Stunde nach vorne verlagert werden - dann ist der erste Montagmorgen in der Sommerzeit leichter zu verkraften.

Die Sommerzeit beginnt am 26. März 2017 - umgestellt wird die Uhr dann von Winter- auf Sommerzeit, also von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr.

Am 29. Oktober 2017 ist die Zeit wieder "normal". Alle Uhren der Republik werden auf die Normalzeit (Winterzeit) umgestellt.
Um 3:00 Uhr nachts werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt auf 2:00 Uhr - und alle Deutschen haben eine Stunde mehr Schlaf.

Die Regel:
Umstellung auf Sommerzeit Zurückstellung auf Normalzeit

am letzten Sonntag im März
eine Stunde VOR

von 02:00 auf 03:00 Uhr

die Nacht ist eine Stunde kürzer.

Sommerzeit
am letzten Sonntag im Oktober
eine Stunde ZURÜCK

von 03:00 auf 02:00 Uhr

die Nacht ist eine Stunde länger.

Winterzeit
In Deutschland werden die Uhren seit 1980 am letzten Sonntag im März von der normalen Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) auf die Sommerzeit umgestellt. Doch auch schon zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs hat es die Sommerzeit gegeben. Irland hat sogar schon 1916 zum ersten Mal die Uhren umgestellt. Durch eine bessere Nutzung des Tageslichts soll heute wie damals Energie gespart werden.

Links zum Thema Zeitumstellung:
eZeitumstellung , Sommerzeit und Winterzeit
eWikipedia - Sommerzeit